Permalink

0

Was soll ich essen?

Mr. Pollan, Sie haben dicke und schmale Bücher über gesunde und ethische Ernährung geschrieben, das Magazin „New York“ nennt Sie „eine Art Hohepriester des Essens“. Wenn die Leute Sie fragen, was soll ich essen, was antworten Sie? Gibt es da eine goldene, elementare Regel?

Ja, diese: Essen Sie echte Lebensmittel, nicht zu viel, vorwiegend Pflanzen. In diesen neun Worten konzentriert sich alles, was ich gelernt habe. Die Worte klingen ganz einfach, aber es ist sehr schwer, sich daran zu halten. Zum Beispiel: „Essen Sie Lebensmittel“ – alles sieht aus wie Lebensmittel, aber das täuscht. Denn es gibt da die echten Lebensmittel, und dann gibt es dieses andere Zeugs, Produkte der modernen Lebensmitteltechnik, die wir nicht mit diesem Wort ehren sollten; ich nenne sie essbare lebensmittelähnliche Substanzen. Diese beiden Dinge voneinander zu unterscheiden ist die eine Schwierigkeit.

LINK

Permalink

0

Brot backen

Anbei eine Auswahl unsere Brote aus den Stif2 Seminaren (1. Ausbildungsjahr 2014/15).

Dieses Jahr bei den Weizen- bzw. Dinkelbroten mit einer langen Teigführung – wenig Hefe, gekühlt und lange Standzeiten – ergibt eine weiche, feinporige Krume sowie eine resche Kruste, außerdem sind die Brote aromatischer und bekömmlicher.

Die Sauerteigbrote werden sowieso lange geführt.

DSCF3916

Dinkelbrot nach Hildegard von Bingen (l.u.), schwäbische Seelen (l.o.), Buttermilchbaguette (mittig), Pain d´Epi (mittig u.), Focaccia (r.u.), Roggen-Mischbrot und Roggenvollkornbrot mit Sauerteig (r.o.)

DSCF2268

Gewürztes Bauernbrot aus Roggensauerteig (l.), genetztes Weizensauerteigbrot (r.)

 

Permalink

0

Vegan kochen

“Was ißt man denn als Veganer?!”

oder

Wie kann veganes Essen aussehen – hier einige Beispiele aus den Stif2 Seminaren (2. Ausbildungsjahr 2014/15) ohne vegane “Surrogate” also z. B. Schnitzel- oder Würstlimitate.

Permalink

0

Paul Ivic, Koch des vegetarischen Sternerestaurants TIAN in Wien:

“Jede Meinung ist politisch. Die großen Köche müssten da noch aktiver und meinungsfroher sein und ihren jungen Kollegen sagen: Schaut euch an, wo das Zeug herkommt, das ihr verwendet! Akzeptiert es nicht, dass ihr Fleisch von Rindern aus Argentinien und Brasilien bekommt, die mit Gensoja gefüttert wurden! Wir Köche sind verantwortlich, ein Bewusstsein zu schaffen und die Produzenten auf den richtigen Weg zu bringen. Es geht doch um Lebensmittel!”

LINK