Notfallplan für Paniklerner

Ich will es ja nicht unbedingt unterstützen, das schnelle Lernen kurz vor der Prüfung, aber wenn es dann doch mal passiert: LINK

Wichtiges von Unwichtigem unterscheiden – das klingt ja fast nach dem berühmten „Mut zur Lücke“. Lohnt sich das?

Natürlich nur bedingt, aber man kann schon sagen: Besser, als sich den gesamten Stoff bis ins letzte Detail reinzuwürgen, ist eine Mischung aus Überblicks- und Tiefenwissen. Man muss sich fragen: Bei welchem Thema reicht mir eine grobe Einordnung und wo muss ich wirklich in die Tiefe gehen? Und: Was kann ich eigentlich schon? Man schreibt sich erst einmal die dicken Steine auf, bevor man sozusagen den feinen Sand dazu kippt. Viele Panik-Lerner legen einfach blind drauf los, was natürlich verständlich ist, da man nicht noch mehr Zeit verschwenden will. Besser ist aber ein durchdachter „Notfallplan“.

Über Motivation

Es ist nicht einfach mit der Motivation….

Ein spannender Beitrag von Lisa Rosa: LINK

Es ist erstaunlich, dass der Begriff der Motivation – der zugleich den Zustand der Bewegtheit und das Bündel an Gründen für diese Bewegtheit bezeichnet – zwar als Schlüssel in der Bildung gesehen, das Bewegtsein also als wichtige Voraussetzung des Lernens angenommen wird, den einzelnen Motiven selbst und ihren Bedingungen, die diese Bewegtheit überhaupt erst ermöglichen, hingegen kaum Beachtung geschenkt wird. Sind sie denn nicht die Treiber, also die Elemente, auf die es ankommt? Stattdessen wird bloß in motiviert/nicht motiviert (bzw. wenig / hoch motiviert) unterschieden. Motivation (Bereitschaft, Aufgeschlossenheit, Begeisterung) für das, was zu tun verlangt ist, wird in vielen didaktischen Konzepten einfach vorausgesetzt. Wo nicht, erscheint sie entweder als Bringeschuld der Schüler oder als Arbeitsleistung der Lehrer, die die Schüler „motivieren“ sollen. Für jeden Schulpraktiker ist es Alltagserfahrung, dass es sich bei Motivation zwar um einen – wenn nicht den – Schlüssel für gelingende Lehr-Lernprozesse handelt, seine Herkunft und Beschaffenheit aber noch immer ein großes Geheimnis ist. Wie kommt’s?

Belohnungen für´s Lernen verschlechtern Lernerfolg

zumindest, was das dauerhafte Abspeichern von Wissen angeht:

Beim Lernen kommt es auf die Motivation an. Und auf die Umgebung, das soziale Umfeld, das Angst- und Stresslevel. Der Lernerfolg hängt von den genannten Faktoren ab – aber auch davon, ob man ein gutes Ergebnis honoriert oder nicht. Nur nicht ganz so, wie man vielleicht annehmen würde. Belohnungen sind nicht etwa hilfreich. Regensburger Forscher haben herausgefunden, dass unser Langzeitgedächtnis Informationen nicht aufnimmt, wenn wir uns eine Belohnung in Aussicht stellen.

Das Team um Professor Christof Kuhbandner hat 60 Probanden zwischen 19 und 33 Jahren getestet. Sie mussten Deutsch-Suaheli-Vokabeln lernen, die in einem Test abgefragt wurden. Die erste Gruppe wurde vorab bestochen: Für jedes richtig gelernte Wort bekamen die Teilnehmer einen Euro. Gruppe zwei wurde nichts versprochen. Die Manipulation zeigte Wirkung – nach zwei Wochen wurden die Versuchspersonen erneut geprüft: Gruppe eins erinnerte sich an deutlich weniger Vokabeln als die nicht bestochenen Probanden. 

Quelle: http://www.jetzt.de/job/studie-belohnung-mindert-langfristigen-lernerfolg

Filmtipp

Alles steht Kopf – einer der BESTEN Filme seit laaangem….

Unbedingt ansehen!!

Alleine wie Denken und Gedächtnis „dargestellt“ werden…

Kritik aus Filmstarts: „Mit seinem turbulenten, witzig-charmanten Animations-Abenteuer kehrt das Studio nicht nur zu alter Stärke zurück, „Alles steht Kopf“ ist sogar einer der bisher kreativsten Pixar-Filme überhaupt – grandios-clevere und emotional packende Unterhaltung für alle Altersklassen“

Vom Lernen und von Ohrwürmern

Warum bleiben Ohrwürmer so lange im Gedächtnis? Warum können wir auf so „alte“ Gedächtnisinhalte so leicht zugreifen? Eine spannende Fragestellung, die von Prof. Dr. Eckart Altenmüller auf dasgehirn.info beantwortet wird: LINK

Übrigens eine interessante Webseite:

„www.dasGehirn.info hat sich zum Ziel gesetzt, das Gehirn, seine Funktionen und seine Bedeutung für unser Fühlen, Denken und Handeln darzustellen – umfassend, verständlich, attraktiv und anschaulich in Wort, Bild und Ton.“

Interessante Informationen (u.a.) zu den Themen: