Felix Schwenzel über Werbung

und wo die aldisprecherin auch recht hat: wir wollen auf unserer wurst keine hinweise auf massentierhaltung oder industrielle produktion haben. wir wollen unsere produkte frisch, in bester qualität und möglichst billig haben. wir alle wissen (oder sollten wissen), dass das ohne eine effektive semi-industrielle herstellungsweise nicht zu machen ist. deshalb freuen wir uns, wenn uns das marketing davon abhält zu sehr über die herkunft der waren nachzudenken, die wir natürlich in erster linie sehr günstig kaufen wollen. und wenn uns jemand drauf hinweist, dass wir hier verschaukelt werden, können wir uns herrlich über andere als uns selbst aufregen, obwohl wir das spiel seit jahren oder jahrzehnten mitspiele

Mehr davon hier: LINK

Werbung in Facebook

Gleich nochmal ein Nachschlag zu Facebook.

Es scheint so, dass Facebook zukünftig noch mehr Daten der Art verkauft: „Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, direkt Menschen anzusprechen, die Frühstücksflocken kaufen oder sich einen neuen Wagen anschaffen wollen…!“

LINK

Werbung wirkt, im Sinne der Werbenden –

… nicht im Sinne der Kaufenden:

Der Teller mit Käsewürfeln an der Supermarkttheke erfüllt dieselbe Funktion wie der Apfelschnitz beim Obsthändler. Probieren Sie mal! Als ob wir nicht wüssten, wie Käse oder Äpfel schmecken. Stattdessen sollen wir durch Annahme der Gratisprobe eine unbewusste Verpflichtung eingehen, die wir – wie praktisch! – umgehend einlösen können. Wir müssen lediglich Ja sagen.

LINK