Was Kleidung vor der Industrialisierung wert war

spannend: LINK

So, 7 hours for sewing, 72 for weaving, 400 for spinning, or 479 hours total to make one shirt. At minimum wage – $7.25 an hour – that shirt would cost $3,472.75. And that’s just a standard shirt. And that’s not counting the work that goes into raising sheep or growing cotton and then making the fiber fit for weaving. Or making the thread for the sewing. And you’d still need pants (tights or breeches) or a skirt, a bodice or vest, a jacket or cloak, stockings, and, if at all possible, but a rare luxury, shoes.

Felix Schwenzel über Werbung

und wo die aldisprecherin auch recht hat: wir wollen auf unserer wurst keine hinweise auf massentierhaltung oder industrielle produktion haben. wir wollen unsere produkte frisch, in bester qualität und möglichst billig haben. wir alle wissen (oder sollten wissen), dass das ohne eine effektive semi-industrielle herstellungsweise nicht zu machen ist. deshalb freuen wir uns, wenn uns das marketing davon abhält zu sehr über die herkunft der waren nachzudenken, die wir natürlich in erster linie sehr günstig kaufen wollen. und wenn uns jemand drauf hinweist, dass wir hier verschaukelt werden, können wir uns herrlich über andere als uns selbst aufregen, obwohl wir das spiel seit jahren oder jahrzehnten mitspiele

Mehr davon hier: LINK

Kinderüberwachung

durch APPS und Standortdienste: LINK

Wenn die 17-jährige Elene ihre Schule betritt, bekommt ihre Mutter eine SMS: “Elene ist nun in der Schule.” Sie wird auch benachrichtigt, wenn ihre Tochter die Schule verlässt. Schwänzen ist damit unmöglich. Elenes Moskauer Schule hat wie andere Lehranstalten der Stadt das Eingangssystem an der Pforte mit einer automatischen Benachrichtigung der Eltern verknüpft.

Was denken Sie? Wie weit dürfen Eltern gehen?

Inklusion aus der Perspektive des Inkludierten

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Das Folgende ist jetzt nicht gerade die Essenz des Interviews, dennoch;

Ihr Rollstuhl sieht im Übrigen sehr speziell aus. War der teuer?
Der hier hat 12 000 Euro gekostet. Aber nicht, weil er so besondere Technik beinhaltet, sondern weil die in kleiner Stückzahl produziert werden.

Und Sie investieren zusätzlich.
Ja, den Rollstuhl bezahlt die Krankenkasse. Aber da ich ihn tagtäglich benutze, versuche ich schon, damit mein Leben angenehmer zu gestalten. Zum Beispiel kann ich mein Smartphone daran aufladen.

Und Sie haben ihn schneller machen lassen – dürfen wir das überhaupt fragen oder outen wir Sie als Verkehrssünder?
Also… Er fährt schneller als das Standardmodell.

Wie viel schneller?
In Deutschland darf man sechs fahren, der hier fährt zehn.

Wollten Sie flotter unterwegs sein?
Nee, aber mir hat der Rennmodus gefehlt. Ich war so schnell wie normal Laufende, aber die konnten rennen, wenn der Bus kommt, das wollte ich auch. Jetzt ist der Rollstuhl ungefähr so schnell wie ein Jogger, und natürlich fahre ich immer so schnell, seitdem kommen mir Fußgänger langsam vor. Dann zeigen mir meine Assistenten einen Vogel, wenn ich sage: Komm, lass uns die zwei U-Bahn-Stationen laufen.