Inklusion aus der Perspektive des Inkludierten

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Das Folgende ist jetzt nicht gerade die Essenz des Interviews, dennoch;

Ihr Rollstuhl sieht im Übrigen sehr speziell aus. War der teuer?
Der hier hat 12 000 Euro gekostet. Aber nicht, weil er so besondere Technik beinhaltet, sondern weil die in kleiner Stückzahl produziert werden.

Und Sie investieren zusätzlich.
Ja, den Rollstuhl bezahlt die Krankenkasse. Aber da ich ihn tagtäglich benutze, versuche ich schon, damit mein Leben angenehmer zu gestalten. Zum Beispiel kann ich mein Smartphone daran aufladen.

Und Sie haben ihn schneller machen lassen – dürfen wir das überhaupt fragen oder outen wir Sie als Verkehrssünder?
Also… Er fährt schneller als das Standardmodell.

Wie viel schneller?
In Deutschland darf man sechs fahren, der hier fährt zehn.

Wollten Sie flotter unterwegs sein?
Nee, aber mir hat der Rennmodus gefehlt. Ich war so schnell wie normal Laufende, aber die konnten rennen, wenn der Bus kommt, das wollte ich auch. Jetzt ist der Rollstuhl ungefähr so schnell wie ein Jogger, und natürlich fahre ich immer so schnell, seitdem kommen mir Fußgänger langsam vor. Dann zeigen mir meine Assistenten einen Vogel, wenn ich sage: Komm, lass uns die zwei U-Bahn-Stationen laufen.

Deutsche Schule und digitale Kompetenz

“Mit der Schulleistungsstudie ICILS 2013 wurde erstmalig international vergleichend untersucht, in welchem Maße Schülerinnen und Schüler in der achten Jahrgangsstufe über computer- und informationsbezogene Schlüsselkompetenzen verfügen” (via Deutsche Schulen müssen digital nachrüsten – bildungsklick.de)

Interessante Ergebnisse und es gibt noch einiges zu tun!

Was soll ich essen?

“Mr. Pollan, Sie haben dicke und schmale Bücher über gesunde und ethische Ernährung geschrieben, das Magazin „New York“ nennt Sie „eine Art Hohepriester des Essens“. Wenn die Leute Sie fragen, was soll ich essen, was antworten Sie? Gibt es da eine goldene, elementare Regel?

Ja, diese: Essen Sie echte Lebensmittel, nicht zu viel, vorwiegend Pflanzen. In diesen neun Worten konzentriert sich alles, was ich gelernt habe. Die Worte klingen ganz einfach, aber es ist sehr schwer, sich daran zu halten. Zum Beispiel: „Essen Sie Lebensmittel“ – alles sieht aus wie Lebensmittel, aber das täuscht. Denn es gibt da die echten Lebensmittel, und dann gibt es dieses andere Zeugs, Produkte der modernen Lebensmitteltechnik, die wir nicht mit diesem Wort ehren sollten; ich nenne sie essbare lebensmittelähnliche Substanzen. Diese beiden Dinge voneinander zu unterscheiden ist die eine Schwierigkeit.”

LINK zu faz.net

Paul Ivic, Koch des vegetarischen Sternerestaurants TIAN in Wien:

“Jede Meinung ist politisch. Die großen Köche müssten da noch aktiver und meinungsfroher sein und ihren jungen Kollegen sagen: Schaut euch an, wo das Zeug herkommt, das ihr verwendet! Akzeptiert es nicht, dass ihr Fleisch von Rindern aus Argentinien und Brasilien bekommt, die mit Gensoja gefüttert wurden! Wir Köche sind verantwortlich, ein Bewusstsein zu schaffen und die Produzenten auf den richtigen Weg zu bringen. Es geht doch um Lebensmittel!”

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